Berufswunsch Musiker – Und was macht man damit?

Latest Posts  •  22. Februar 2021

Wer es ernst damit meint, die Musik zum Beruf zu machen, der sollte sich breit aufstellen und umfassend ausbilden lassen. Wer als Musiker nur auf Bühnenauftritte setzt und vom großen Durchbruch träumt, lässt sich viele Chancen entgehen. In diesem Artikel räume ich mit den Vorurteilen rund um den Beruf des Musikers auf und zeige, worauf es bei der Ausbildung zum Profimusiker wirklich ankommt, um mit der vermeintlich “brotlosen” Kunst seinen Lebensunterhalt bestreiten zu können.

Rockstar oder brotloser Künstler?

Dass ihr Kind einmal ein Instrument lernen soll, steht für viele Eltern fest. Es gehört quasi zum guten Ton. Und Musik fördert schließlich viele Kompetenzen weit über das Musikmachen an sich hinaus. Doch wenn das Kind sich dann so sehr für die Musik begeistert, dass es den Wunsch äußert, Profimusiker zu werden, schlagen die meisten Eltern die Hände über dem Kopf zusammen. 

Das Bild vom Musiker ist von vielen Klischees behaftet. In den Köpfen der meisten Menschen scheint jemand mit dem Berufswunsch Musiker entweder – mit ganz viel Glück und “Talent” – als großer Rockstar zu enden oder als brotloser Künstler.

Dass Musiker ein handfester Beruf ist, mit dem man gutes Geld verdienen kann, wenn man es richtig angeht, ist den meisten Menschen nicht bewusst.

Leider ist dies oft genug auch den angehenden Musikern selbst nicht klar. Wer sich für ein Musikstudium entscheidet, in der Hoffnung, vielleicht einmal als Orchestermusiker angestellt zu werden oder eben schon irgendwie an Auftritte zu kommen, der geht schon einmal mit den falschen Voraussetzungen an die Sache heran.

Ein Musiker ist immer auch ein Unternehmer

Als angehender Musiker muss man sich darüber bewusst sein, dass Musiker eher selten in einer festen Anstellung landen. Die meisten Musiker sind Selbständig und damit ist ein Musiker auch immer ein Unternehmer. Das wiederum bedeutet, dass es nicht reicht, nur ein wirklich guter Musiker zu sein. Darüber hinaus muss man wissen, wie man sich vermarkten kann, sein kleines Unternehmen führt und welche Möglichkeiten es außer Bühnenauftritten gibt, um ein regelmäßiges Einkommen zu sichern. 

Gerade in der aktuellen Coronakrise hat sich gezeigt, wie kritisch es für Musiker ist, auf Bühnenauftritte als Hauptverdienstquelle zu setzen. 

Wichtig: der praktische Bezug zum Berufsleben

Ein klassisches Hochschulstudium für Musik ist sehr akademisch ausgerichtet. Es fehlt der praktische Bezug zur Berufswelt. Darum haben wir von der MMS auch unser Professional Program ins Leben gerufen.
Das Professional Program bietet eine fundierte musikalische Ausbildung auf höchstem Niveau und bereitet darüber hinaus die Teilnehmer umfassend auf ein Berufsleben als Musiker vor. Darum steht beim Professional Program nicht nur Musik auf dem Stundenplan, sondern darüber hinaus Business-Unterricht, Persönlichkeitsentwicklung und Marketing. Außerdem können sich die Teilnehmer zum Musiktrainer ausbilden lassen.

Fazit

Als Musiker musst du nicht nur dein Instrument perfekt beherrschen. Du brauchst zudem mehr als Kreativität und deinen eigenen Stil und den notwendigen theoretischen Background. Als Profimusiker solltest du dich auch mit Themen wie Musikmanagement und Unternehmertum auskennen. Da für die meisten Musiker das Unterrichten ein wichtiges Standbein ist, solltest du wissen, wie du dein Können und deine Erfahrung didaktisch, methodisch und pädagogisch so weitergibst, dass du deinen Schüler auch helfen kannst.

2021-02-22T14:36:48+00:00Februar 22nd, 2021|

Hinterlasse einen Kommentar