Selbstmanagement Teil 4 – Träume – Ziele – Ergebnisse

Latest Posts  •  09. Juni 2020

Im Blogpost Selbstmanagement Teil 3 haben wir die Bereiche in unserem Leben definiert, in denen wir uns verbessern wollen. Jetzt müssen wir uns überlegen, was genau wir erreichen möchten. Was ist unser Lebenstraum? Was ist unser Ziel, unser Wunsch für die einzelnen Lebensbereiche? Was würde uns wirklich glücklich machen?

Für viele Menschen bleiben ihre Träume unerfüllt. Und das oftmals nur, weil sie sich nicht vorstellen können, sie zu erreichen. Um das besser zu verstehen, machen wir einen kurzen Ausflug in die Psychologie. Um die Ursache für das Erreichen oder Nichterreichen unserer Träume und Ziele besser zu verstehen, erkläre ich im Folgenden ein Modell unserer Psyche in stark vereinfachter Form.

Die vier Bereiche unserer Psyche

Die Psychologie (Psyche – Seele, Gemüt; Logie – Lehre) beschreibt und erklärt das Erleben und Verhalten des Menschen. In der Zeit zwischen unserem ersten und siebten Lebensjahr wird unser Verhalten maßgeblich geprägt. Eine besondere Rolle spielen dabei unsere Eltern und unser Umfeld.

Man kann unsere Psyche in vier Bereiche aufgliedern:

 

1. Identität: 

a. Wer bin ich?
b. Mit wem identifiziere ich mich?

2. Werte:

Das was mir wichtig ist: Ehrlichkeit, Treue, Freiheit, Gerechtigkeit, Zuverlässigkeit, …

3. Glaubenssätze:

Das Gefühl dafür, dass etwas richtig ist, auch wenn es nicht erwiesen oder irrational ist.

4. Einstellung:

Die Geschichten, die man sich selbst und anderen erzählt: meine Meinung.

 

Der nächste wichtige Bereich außerhalb Psyche ist unsere Fähigkeit Dinge zu tun. Was haben wir gelernt? Was können wir gut? 

Diese insgesamt fünf Bereiche äußern sich in unserem Verhalten. Glaube und Werte werden durch Worte und Handlungen zum Ausdruck gebracht.

Schallmauern durchbrechen

Wir haben uns unsere Identität erschaffen und bewegen uns meist in unserer Komfortzone.

So fällt es vielen Menschen schwer, einen Traum zu verwirklichen, da sie nicht daran glauben, dass es möglich ist und weil sie es nicht schaffen, aus ihrer Komfortzone auszubrechen. Doch es gibt unzählige Beispiele dafür, dass jemand etwas erreicht, das niemand für möglich gehalten hätte. Und nur kurze Zeit später schaffen diese Sache dann viele weitere Menschen. Ein klassisches Beispiel ist Roger Bannister. Er lief im Jahr 1954 als erster eine Meile in unter vier Minuten. Bis dahin war es gängige Meinung, dass diese Schallmauer nicht zu brechen sei. Nur kurze Zeit später lief der nächste Läufer eine Meile unter vier Minuten und Innerhalb eines Jahres immer durchbrachen immer mehr Läufer diese scheinbare Grenze.

Um einen Traum zu verwirklichen, ein Ziel zu erreichen oder ein Ergebnis zu erzielen, bedarf es 80% der richtigen Psychologie und nur 20% Fähigkeit.

Es liegt an uns, an den verschiedenen Bereichen zu arbeiten und Veränderungsprozesse unserer Glaubenssätze, Gewohnheiten etc. in Gang zu setzen. Dies ist ein separater Themenkomplex, auf den ich in einem späteren Post noch zurückkommen werden.

Vom Traum zum Ergebnis

Was ist aber eigentlich der Unterschied zwischen einem Traum, einem Ziel und einem Ergebnis?

Ein Traum ist meist etwas, das man gerne hätte (ein großes Haus, ein tolles Auto, eine perfekte Familie…). Doch meist glaubt man nicht daran, dass der Traum erreichbar ist. Ein Ziel zu haben, bedeutet hingegen, dass man sich schon Gedanken darüber gemacht hat, was man konkret erreichen möchte. Man hat beispielsweise eine genaue Vorstellung davon, wie das Haus aussehen soll.

Und um ein Ergebnis zu erzielen, muss man sich auf den Weg machen. Man muss aktiv werden, etwas TUN.

Erstrebenswerte ist also der Weg vom Traum zum Ziel und vom Ziel zum Ergebnis.

Die Aufwärtsspirale

Der Prozess, um erfolgreich vom Traum zum Ergebnis zu kommen, kann anhand eines einfachen Modells sehr gut nachvollzogen werden. Das Modell zeigt, dass man mit der richtigen Einstellung, dem vorhandenen Potential (das bei jedem riesig ist) und der entsprechenden Umsetzung, große Ergebnisse erreichen kann. Erfolgreiche Menschen nutzen das “Momentum” und freuen sich über kleine Ergebnisse. So kommen sie in eine Aufwärtsspirale und erreichen das finale Ergebnis.

Viele Menschen leben jedoch in einer Abwärtsspirale: Wenn man denkt, dass man nur ein begrenztes Potential hat, nimmt man natürlich keine große Aktion in Angriff. Man erzielt kein positives Ergebnis und dies bestärkt dann wiederum den Glaubenssatz, dass man kein Potential für etwas Großes hat.

Grenzenloses Potential

Nun nimm dir deine Categories of Improvement einzeln vor und definiere genau, was dein Ergebnis in dem jeweiligen Bereich ist. Schreibe dieses Ergebnis auf und schau es dir am nächsten Tag noch einmal an. Stelle dir vor, dass du grenzenloses Potential hast und definiere dein Ergebnis erneut, so dass du sagst: wenn ich dies erreichen würde, dafür würde ich alles tun…

Im nächsten Blogpost erkläre ich dir dann, wie du es schaffst, dich nicht nur auf ein Ergebnis zu konzentrieren und andere zu vernachlässigen, sondern an all deinen Ergebnissen kontinuierlich zu arbeiten und dich in verschiedenen Bereichen zu verbessern:

CANI = Constant and never ending improvement

2020-06-09T13:52:30+00:00Juni 9th, 2020|

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